Yin Yoga in Stralsund am Knieperteich
 

Ashtanga Yoga Innovation die AYI-Methode

 


Die AYI-Methode verbindet drei Bereiche miteinander:
A – Ashtanga Yoga
Y – Yogatherapy
I – Introspection
Damit geht die Methode über das reine Üben von Asanas hinaus. Neben der Ashtanga-Yogapraxis spielen die individuelle Anpassung der Übungen und die bewusste Wahrnehmung der eigenen Praxis eine wichtige Rolle.
Die AYI-Methode bildet einen wesentlichen Teil meines fachlichen Hintergrunds und prägt auch meinen persönlichen Zugang zum Unterrichten von Yoga.



Praxis, Tradition und Philosophie
Ashtanga Yoga umfasst mehr als die körperliche Praxis der Asanas. In meinem Unterricht können deshalb neben der praktischen Ausführung auch Hintergründe zur Tradition und Philosophie des Yoga vermittelt werden.

Dazu gehören beispielsweise Meditation, Sanskrit und Devanagari, traditionelle Mantras sowie philosophische Grundlagen und Quelltexte des Yoga. Die Verbindung von praktischer Erfahrung und theoretischem Hintergrund ermöglicht es, die einzelnen Elemente der Yogapraxis besser zu verstehen und die eigene Praxis weiterzuentwickeln.

Die AYI-Methode bietet dabei unterschiedliche Möglichkeiten der Anpassung und eignet sich sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für Menschen mit Yogaerfahrung.

Mantras in der Ashtanga-Praxis
Traditionell kann eine Ashtanga-Yogapraxis mit einem Mantra begonnen und beendet werden. Für den Beginn und den Abschluss werden unterschiedliche Mantras verwendet.

Dabei kann es im Unterricht nicht nur um das gemeinsame Rezitieren gehen. Auch Aussprache, Bedeutung und der philosophische Hintergrund eines Mantras können Teil der Vermittlung sein.
Weitere Informationen und eine Wort-für-Wort-Betrachtung des traditionellen Ashtanga-Yoga-Mantras findest du hier:
Ashtanga Yoga Mantra – AYI


oder nutzt folgenden Link: https://de.ashtangayoga.info/philosophie/quelltexte-und-sanskrit/mantra/ashtanga-yoga-mantra-ronald-nils-jacob/

Das Mantra am Beginn der Praxis:

1 Zeile: Ashtanga Beginnmantra 1 Zeile: Ashtanga Beginnmantra


2 Zeile: Ashtanga Beginnmantra 2 Zeile: Ashtanga Beginnmantra

 

3 Zeile: Ashtanga Beginnmantra 3 Zeile: Ashtanga Beginnmantra


4 Zeile: Ashtanga Beginnmantra 4 Zeile: Ashtanga Beginnmantra


5 Zeile: Ashtanga Beginnmantra 5 Zeile: Ashtanga Beginnmantra


6 Zeile: Ashtanga Beginnmantra 6 Zeile: Ashtanga Beginnmantra


gedrehtes Dreieck in Basic Form am Strand Einfache Form des gedrehten Dreiecks


Die von Dr. Ronald Steiner entwickelte AYI-Methode verbindet drei Bereiche miteinander: A = Ashtanga Yoga, Y = Yogatherapy und I = Introspection. Dabei verbindet sie die traditionelle Ashtanga-Yogapraxis mit modernen Erkenntnissen aus Medizin und Bewegungslehre. Die Übungen können individuell an unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Erfahrungen und Möglichkeiten angepasst werden.


Yogatherapy ist ein wichtiger Bestandteil der AYI-Methode. Dabei steht die individuelle Anpassung der Yogapraxis im Mittelpunkt. Haltungen müssen nicht von allen Menschen auf die gleiche Weise ausgeführt werden. Unterschiedliche Varianten und Hilfsmittel ermöglichen es, die Praxis an die jeweiligen Voraussetzungen anzupassen und einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper zu entwickeln.

Auch die Philosophie des Yoga gehört zur AYI-Methode. Durch die Beschäftigung mit klassischen Quelltexten, Sanskrit, Mantras und den unterschiedlichen Traditionen des Yoga kann die praktische Erfahrung um theoretisches Wissen ergänzt werden. So geht die Auseinandersetzung mit Yoga über das reine Ausführen von Körperhaltungen hinaus und ermöglicht ein zunehmendes Verständnis der Hintergründe und Zusammenhänge der eigenen Yogapraxis.


Dr. Ronald Steiner, Begründer der AYi-Methode in Vorbeuge Dr. Steiner in Prasārita Pādottānāsana A



Philosophische Texte und Hintergründe
Neben der körperlichen Yogapraxis können auch philosophische und historische Hintergründe Teil des Unterrichts sein. Je nach Schwerpunkt können beispielsweise folgende Themen und Quelltexte betrachtet werden:

Mantras
Ein Mantra ist ein traditionell überlieferter Vers oder Laut. In Sanskrit rezitiert oder gesungen, gehört es zur spirituellen und philosophischen Tradition des Yoga. Durch Wort-für-Wort-Übersetzungen und die Beschäftigung mit der Bedeutung einzelner Begriffe lässt sich ein bewusster Zugang zu den philosophischen Hintergründen entwickeln.

Zu den bekanntesten Mantras bzw. Lauten gehört OM. In der Ashtanga-Tradition können unterschiedliche Mantras den Beginn und das Ende einer Yogapraxis begleiten.

Yoga-Sūtra des Patañjali
Das Yoga-Sūtra des Patañjali umfasst 195 kurze Verse und zählt zu den bedeutenden klassischen Texten der Yogaphilosophie. Die einzelnen Sūtras können sowohl in ihrem historischen Zusammenhang betrachtet als auch hinsichtlich ihrer Bedeutung für die heutige Yogapraxis diskutiert und interpretiert werden.

Dattātreyayogaśāstra
Das Dattātreyayogaśāstra gehört zu den frühen Quelltexten des Haṭha Yoga. Darin finden sich Beschreibungen verschiedener Praktiken und Techniken, darunter Prāṇāyāma, Bandha, Dr̥ṣṭi, Mudrā und Formen der Meditation.

Praxis und Wissen miteinander verbinden
Mir ist wichtig, Yoga nicht ausschließlich als körperliche Übungspraxis zu vermitteln. Die Beschäftigung mit Philosophie, Sanskrit, Mantras und historischen Quelltexten kann dabei helfen, die Hintergründe und Zusammenhänge der eigenen Praxis besser zu verstehen.

Welche dieser Themen in den Unterricht einfließen, richtet sich nach dem jeweiligen Schwerpunkt und den Interessen der Teilnehmenden. So können praktische Erfahrung und theoretisches Wissen miteinander verbunden und die eigene Yogapraxis Schritt für Schritt weiterentwickelt werden.